Gasgrill auf dem Balkon – erlaubt oder doch verboten?

Grundsätzlich ist das Grillen mit einem Gasgrill auf dem Balkon in einem Mehrfamilienhaus erlaubt, jedoch müssen einige Spielregeln beachtet werden.
Der Mieter muss dafür sorgen, dass es durch die Nutzung des Gasgrills zu keinen starken Geruchs- und Rauchentwicklungen kommt. Die Nachbarn dürfen durch die Verwendung des Gasgrills nicht belästigt werden. Die Rauchentwicklung eines Gasgrills ist im Vergleich zu einem Holzkohlegrill ziemlich gering, sodass es bei normaler Verwendung des Grills zu keiner Belästigung kommen sollte. Die typische Rauchentwicklung beim Anzünden und Verbrennen des Grillanzünders eines Holzkohlegrills entfällt beim Gasgrill. Die Nachbarn sind somit nur der Geruchsentwicklung, die ebenfalls beim Kochen entsteht, ausgesetzt.
Des Weiteren sollten die in Deutschland geltenden Ruhezeiten eingehalten werden. Das Grillen nach 22 Uhr ist somit nicht erlaubt.
Sollte es doch einmal Ärger mit dem Nachbarn geben, kann die Stimmung mit einem gemeinsamen Grillabend wieder aufgebessert werden. :‘)

Der Vermieter kann die Nutzung eines Grills allerdings im Mietvertrag ausschließen. Dabei ist es egal, ob ein Gasgrill mit wenig Rauchentwicklung oder ein Holzkohlegrill genutzt wird – das Verbot gilt für alle Grilltypen.

Passende Gasgrills für den Balkon:

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